– SCHUTZSCHILDE, SELBSTZERSTÖRUNG UND SELBSTVERLETZUNG –
Vor genau zehn Jahren durfte ich in Augsburg den 3. Preis in der Kategorie „Inspirationen“ für meinen Werkzyklus „Schutzschilde“ entgegennehmen.
Bei der Preisverleihung trug ich einen aussergewöhnlichen Kopfschmuck, der von der Hutmacherin Doris Limmer entworfen wurde.
Als Inspiration für dieses Unikat diente ihr mein Kunstobjekt „Widder-Schild“, in dem ich mich mit den Themen Selbstzerstörung und Selbstverletzung auseinandersetze.
Der „Schutzschild - Widder“ veranschaulicht, was mit Wut und Zorn geschieht, wenn sie uns – anstatt uns zu schützen – gegen uns selbst gerichtet werden und beginnen, uns von innen heraus zu zerstören.
Ich war damals – und bin es bis heute – überglücklich und zutiefst dankbar, dass auch andere Künstlerinnen und Künstler in den „Schutzschilden“ Inspiration finden, obwohl sie sich mit schwierigen und oft schmerzhaften Themen beschäftigen.
Mit grosser Freude, Stolz und zugleich Neugier trug ich diesen besonderen Kopfschmuck bei der Preisverleihung in der Öffentlichkeit.
Ich habe mich damals bewusst dafür entschieden – und tue es bis heute –, zusätzliche Räume für gesellschaftlich bedeutsame Themen zu schaffen, auch durch die Verbindung von Kunst und Mode.
Während der Preisverleihung sprach ich über die Bedeutung dieses Objekts sowie über die Vielschichtigkeit von Selbstzerstörung und Selbstverletzung.
Eine Auswahl meiner „Schutzschilde“ finden Sie auf der Website des Agata Norek Institute:
https://agata-norek-institute.ch/de/tarcze
Auf einem der Fotos bin ich gemeinsam mit dem deutschen Musiker Andreas Bourani zu sehen.
Agata Norek
10.07.2026


