FADUMO KORN & „SCHUTZSCHILD GEGEN DAS BESCHNEIDEN VON FRAUEN“
Ich danke freue mich, dass Fadumo Korn die Ausstellung „Schutzschild im Parlament in München mit ihrer Anwesenheit beehrt hat. „Schutzschild“ gegen das Beschneiden von Frauen“ ist das einzige „Schutzschild“, das sich mit physischen Schäden am Körper befasst und das einzige der ‚„Schutzschilde“, zu dem ich durch eine andere Geschichte als meine eigene inspiriert wurde. Dieses einzigartige Werk entstand nach der Lektüre der Autobiografie von Waris Dirie mit dem Titel „Wüstenblume“, in der das somalische Model ihr Leben beschreibt, einschliesslich der Beschneidung, die sie im Alter von wenigen Jahren erfahren hat. Es ist eine besondere Erfahrung und Erlebnis für mich, dass die „Schutzschilde“ auch Frauen aus anderen Kulturkreisen als Europa erreichen, berühren und ansprechen.
Agata Norek
„Schutzschilde“ faszinieren mich. Sie sind etwas absolut Einzigartiges. Sie sind leicht und einzigartig, schwer und doch zart und sensibel.
So einen Balanceakt muss man können.
Ich möchte mich bei Agata Norek für eine wunderbare, gelungene Idee bedanken. Sie hat das ausgedrückt, was andere schon lange gesucht und nie gefunden haben.
Fadumo Korn
Fadumo Korn ist eine gebürtige Somalierin, die seit 1979 in Deutschland lebt und durch ihre 2004 erschienene Autobiografie „Geboren im grossen Regen“ und ihre Kampagne gegen die weibliche Genitalbeschneidung bekannt wurde. Im Jahr 2011 wurde sie mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Im Jahr 2020 startete sie eine Petition zur Aufnahme von FGM in die Ausbildung von Schlüsselpersonen wie Ärzten und Sozialarbeitern.
